Merlin-19 Wärmebildoptik

2.449,00

  • Bildfrequenz: 50 Hz
  • Objektivlinse: 19 mm
  • Sehfeld: 19×15°
  • Auflösung: 1.280 x 960 Pixel
  • Gewicht: 220 g

Lieferzeit: 1-3 Wochen

Kategorie: SKU: 10179

Beschreibung

Merlin-19 Wärmebildoptik

Leicht, klein und leistungsfähig sind die unschlagbaren Stärken der MERLIN-19 Wärmebildoptik.

Leicht, klein und leistungsfähig sind die unschlagbaren Stärken der MERLIN-19 Wärmebildoptik. Der MERLIN-19 kann handgeführt, helmgestützt und als Vorsatzoptik für Tagesoptiken verwendet werden. Die Optik verfügt über einen integrierten Kompaß, Neigungsmesser sowie einen stadiametrischen Entfernungsmesser. Bilddaten können per Kabel aufgezeichnet werden. Die Stromversorgung erfolgt wahlweise über: 1xCR123 oder 1×16650 Batterie/Akku oder alternativ per Kabel/externen USB Akkupack. Mit der manuell fokussierbaren 19 mm-Objektivlinse ist diese Optik mit einem Systemgewicht unterhalb von 250 g führend unter den Kompaktoptiken. Der leistungsstarke VOx- Detektor und das LCOS- Display im QVGA-Format (1.280×960 Pixel) liefern kontrastreiche und scharfe Bilder im Taschenformat. Der MERLIN-19 verfügt über eine Detektionsreichweite bis zu 670 m. Verfügbar ab November. Wir empfehlen die Verwendung des Klemmadapter KA-MC (s.Zubehör) , dieser ist für alle Durchmesser verfügbar.

Technische Merkmale:
Objektivlinse (mm): 19
Bildfrequenz Hz: 50
Detektormaterial: VOx
Detektor-Auflösung (Pixel): 384×288
Pixel Pitch: 17
Shutter/Kalibrierung: auto/manuell
Display-Auflösung (Pixel): 1.280×960
Optische Vergrößerung: 1,5
Zoom digital: 2/4-fach
Sehfeld: 19×15°
Sehfeldbreite auf 100 m in m: 34
Pixel FOV (mRad): 0,9
Gewicht: 220 g
Strom: 1 x CR123/ 1 x 16650 Batterien/Akkus
Bild-Videospeicherung (intern): nein
Wi-Fi Life: nein
Detektion (m): 671
Abmessung LxBxH: 10 x 7 x 4,5 cm

Der Profi in Sachen Wärmebildoptiken

In der Vergangenheit wurde im Bereich Nachtsichttechnik auf Optiken mit Restlichtverstärker gesetzt. Nun erobern Wärmebildoptiken den Markt. Wir haben uns nicht umsonst für unseren Lieferanten in diesem Segment entschieden. Ungekühlte Wärmebildoptiken detektieren langwelliges Infrarotlicht im mittleren Infrarotbereich zwischen 8 und 13 µm Wellenlänge und nutzen somit die Temperaturstrahlung von Körpern. Jeder Körper mit einer Temperatur von > 0 Kelvin = -273°C erzeugt diese Infrarotstrahlung. Somit hat z. B. ein Eiswürfel auch eine messbare Wärmestrahlung. Diese Strahlung, auch als elektromagnetische Wellen bekannt, wird mit Hilfe des Wärmebilddetektors (Mikrobolometer) sichtbar gemacht. Diese Wärmebildgeräte können mittlerweile Temperaturunterschiede von < 0,05°C messen. Sie machen also Energiestrahlen des Infrarotlichtes auf einem Bildschirm sichtbar. Die Funktionsweise ist völlig unabhängig von jeglichen für den Menschen sichtbaren Lichtverhältnissen. Je wärmer der Körper ist, desto besser wird er erfasst und sichtbar gemacht. Wärmequellen werden mit diesen Optiken schnell erkannt und „leuchten“ deutlich in der Dunkelheit. Zusätzliche IR Lichtquellen, wie bei Restlichtverstärkern, sind nicht mehr notwendig. Die beiden Wissenschaftler Stefan und Boltzmann entdeckten vor 150 Jahren das Naturgesetz, dass alle Körper Energien in Form von Lichtwellen ausstrahlen. Nur wenige Tiere, wie einige Schlangen und Insekten (Mücken), können diese Strahlung direkt wahrnehmen. Die Helligkeit des abgestrahlten Infrarotlichtes hängt dabei sehr stark von der Temperatur ab. Leistungsmerkmale unserer Wärmebildoptiken: Um diese Wärmebildoptiken beschreiben und klassifizieren zu können, gibt es ein paar entscheidende Leistungsmerkmale, auf die man achtet.

  • Anzahl der Detektorzellen (Pixel)
  • Detektorzellengröße (Pitch)
  • Detektorempfindlichkeit (mk)
  • Bildwiederholungsfrequenz (Hz)
  • Objektivdurchmesser (f-Nummer)
  • Optische Vergütung der Linsen
  • Software zur Bildoptimierung

Die Linsen dieser Wämebildoptiken werden nicht aus Glas gefertigt, da Glas im kurzwelligen Infrarotbereich nur einen Teil und im langwelligen Infrarotbereich gar keine Infrarotstrahlung hindurch lässt. Aus diesem Grunde müssen die Objektive aus gezüchteten Kristallen hergestellt werden. Bei ungekühlten Optiken ist dies meist Germanium [Ge], Zinksulfit [ZnS], Zinkselenit [ZnSe] oder Chalkogenide. Daher haben die Optiken einen nicht unerheblichen Einfluss auf die Kosten der Infrarotkameras. Ein „Durchschauen“, wie bei herkömmlichen optischen Linsen ist bei diesem Material nicht möglich.
Nur die optimale Abstimmung der einzelnen optischen Komponenten erlaubt die höchste Leistungsfähigkeit einer Optik. Der einzelne Vergleich von Kenngrößen gibt keine klare Aussage über die Güte der Optik.