Sperber-35 Wärmebildkamera

3.119,00

  • Bildfrequenz: 50 Hz
  • Bauart: Monokular
  • Größe: Taschenformat
  • Auflösung: 384 x 288 Pixel
  • Linsengröße: 35 mm

Lieferzeit: 2 Wochen

Kategorie: SKU: 10090

Beschreibung

Sperber-35
Der Sperber-35 ist entwickelt für den Einsatz als handgeführte Optik. Gefertigt aus hochfestem konstruktal Aluminium ist sie ausgelegt für den harten Feldeinsatz. Der VOx Detektor mit 17µm Pitch zusammen mit dem 1.024×768 Pixel OLED Display liefert scharfe Bilder in Echtzeit. Sie können die Kamera über 4x CR123 Batterien oder externe Stromversorgung betreiben. Live-Bilder der Optik können Sie über einen Video-Ausgang auf ein externes Gerät übertragen. Als neue Funktion hat der SPERBER-35 einen integrierten stadiametrischen Entfernungsmesser, hiermit kann schnell und einfach die Entfernung des betrachtenden Objektes ermittelt werden. Die Optik ist kein verbotener Gegenstand und verfügt über keine Verbotsmerkmale.

Produktinformationen „Sperber-35“
Bildfrequenz: 50 Hz
Bauart: Monokular
Größe: Taschenformat
Auflösung: 384 x 288 Pixel
Linsengröße: 35 mm
Zoom: 2-4x
Aufnahmefunktion: Nein
Gewicht: bis 800 g
Pitch: 17µm

Technische Merkmale

Robuste Wärmebildoptik
50Hz Bildfrequenz
35mm Objektivlinse
Sehfeld: XFOV: 8,8° / yFOV: 6,6 / diag. FOV: 11°
384×288 Pixel VOx Detektor mit 17µm Pitch

Detektion und Erkennung
Detektion: 1,235 m
Erkennung: 460 m
Identifikation: 250 m

OLED Display
1.024 x 768 Pixel Auflösung
3,2-fache optische Vergrößerung
2-/4-facher digitaler Zoom

2 Betrachtermodi
Wärme = schwarz
Wärme = weiß

Batterie und Stromversorgung
Batteriestandzeit bis 3,5 Std. Dauerbetrieb
4x CR123 Batterien
externe Stromversorgung möglich

Robustes Gehäuse
gefertigt aus hochfestem konstruktal Aluminium
50 x 50 x200mm (BxLxH)
690 g Gewicht

Der Profi in Sachen Wärmebildoptiken

In der Vergangenheit wurde im Bereich Nachtsichttechnik auf Optiken mit Restlichtverstärker gesetzt. Nun erobern Wärmebildoptiken den Markt. Wir haben uns nicht umsonst für unseren Lieferanten in diesem Segment entschieden. Ungekühlte Wärmebildoptiken detektieren langwelliges Infrarotlicht im mittleren Infrarotbereich zwischen 8 und 13 µm Wellenlänge und nutzen somit die Temperaturstrahlung von Körpern. Jeder Körper mit einer Temperatur von > 0 Kelvin = -273°C erzeugt diese Infrarotstrahlung. Somit hat z. B. ein Eiswürfel auch eine messbare Wärmestrahlung. Diese Strahlung, auch als elektromagnetische Wellen bekannt, wird mit Hilfe des Wärmebilddetektors (Mikrobolometer) sichtbar gemacht. Diese Wärmebildgeräte können mittlerweile Temperaturunterschiede von < 0,05°C messen. Sie machen also Energiestrahlen des Infrarotlichtes auf einem Bildschirm sichtbar. Die Funktionsweise ist völlig unabhängig von jeglichen für den Menschen sichtbaren Lichtverhältnissen. Je wärmer der Körper ist, desto besser wird er erfasst und sichtbar gemacht. Wärmequellen werden mit diesen Optiken schnell erkannt und „leuchten“ deutlich in der Dunkelheit. Zusätzliche IR Lichtquellen, wie bei Restlichtverstärkern, sind nicht mehr notwendig. Die beiden Wissenschaftler Stefan und Boltzmann entdeckten vor 150 Jahren das Naturgesetz, dass alle Körper Energien in Form von Lichtwellen ausstrahlen. Nur wenige Tiere, wie einige Schlangen und Insekten (Mücken), können diese Strahlung direkt wahrnehmen. Die Helligkeit des abgestrahlten Infrarotlichtes hängt dabei sehr stark von der Temperatur ab. Leistungsmerkmale unserer Wärmebildoptiken: Um diese Wärmebildoptiken beschreiben und klassifizieren zu können, gibt es ein paar entscheidende Leistungsmerkmale, auf die man achtet.

  • Anzahl der Detektorzellen (Pixel)
  • Detektorzellengröße (Pitch)
  • Detektorempfindlichkeit (mk)
  • Bildwiederholungsfrequenz (Hz)
  • Objektivdurchmesser (f-Nummer)
  • Optische Vergütung der Linsen
  • Software zur Bildoptimierung

Die Linsen dieser Wämebildoptiken werden nicht aus Glas gefertigt, da Glas im kurzwelligen Infrarotbereich nur einen Teil und im langwelligen Infrarotbereich gar keine Infrarotstrahlung hindurch lässt. Aus diesem Grunde müssen die Objektive aus gezüchteten Kristallen hergestellt werden. Bei ungekühlten Optiken ist dies meist Germanium [Ge], Zinksulfit [ZnS], Zinkselenit [ZnSe] oder Chalkogenide. Daher haben die Optiken einen nicht unerheblichen Einfluss auf die Kosten der Infrarotkameras. Ein „Durchschauen“, wie bei herkömmlichen optischen Linsen ist bei diesem Material nicht möglich.
Nur die optimale Abstimmung der einzelnen optischen Komponenten erlaubt die höchste Leistungsfähigkeit einer Optik. Der einzelne Vergleich von Kenngrößen gibt keine klare Aussage über die Güte der Optik.