Sperber-35 (2019) Wärmebildkamera

3.125,00

  • Bildfrequenz: 50 Hz
  • Bauart: Monokular
  • Größe: Taschenformat
  • Auflösung: 384 x 288 Pixel
  • Linsengröße: 35 mm

Lieferzeit: 2 Wochen

Kategorie: SKU: 10090

Beschreibung

Sperber-35 (2019) Wärmebildkamera

Die robusten Optiken für den Feldeinsatz
Die SPERBER-Optiken sind als multifunktionale Optik entwickelt worden. Gefertigt aus hochfestem Aluminium bzw. glasfaserverstärktem Kunststoff, sind sie für den anspruchsvollen Einsatz ausgelegt. Je nach Konfiguration und rechtlichen Bestimmungen, können die SPERBER als handgeführte Beobachtungsoptik oder als Zieloptik eingesetzt werden. Der VOx-Detektor mit 17 μm Pitch und 50 Hz-Bildfrequenz zusammen mit dem XGA bzw. QVGA OLED-Display (1.024×768 Pixel bzw. 1.280×960 Pixel) liefert scharfe Bilder in Echtzeit. Die Stromversorgung erfolgt über zwei bzw. vier wechselbare CR123-Batterien mit einer Dauerbetriebszeit von bis zu vier Stunden oder über ein externes USB-Kabel. Zusätzlich lassen sich die Bilddaten per Kabel auf ein externes Gerät übertragen. Die Kalibrierung erfolgt wahlweise automatisch oder manuell. Der digitale Zoom beträgt 2/4-fach. Für die optimale Bildschärfe kann das Objektiv manuell fokussiert werden.

Hinweis: Die Sperberoptik kann nicht als Vorsatzoptik und Zieloptik verwendet werden und ist somit kein verbotener Gegenstand.

Produktinformationen „Sperber-35“
Bildfrequenz: 50 Hz
Bauart: Monokular
Größe: Taschenformat
Auflösung: 384 x 288 Pixel
Linsengröße: 35 mm
Zoom: 2-4x
Aufnahmefunktion: Nein
Gewicht: bis 600 g
Pitch: 17 µm

Technische Merkmale

Robuste Wärmebildoptik
50Hz Bildfrequenz
35mm Objektivlinse
Sehfeld: 11×8°
Sehfeldbreite auf 100 m in m: 19
384×288 Pixel VOx Ceramic Detektor mit 17 µm Pitch

Detektion und Erkennung
Detektion: 1.235 m
Erkennung: 460 m
Identifikation: 250 m

OLED Display
1280 x 960 Pixel Auflösung
2,5-fache optische Vergrößerung
2-/4-facher digitaler Zoom

2 Betrachtermodi
Wärme = schwarz
Wärme = weiß

Batterie und Stromversorgung
Batteriestandzeit bis 3,5 Std. Dauerbetrieb
2x CR123 Batterien
externe Stromversorgung möglich

Robustes Gehäuse
gefertigt aus Alu-/glasfaserverstärktem Kunststoff
430g Gewicht

 

Der Profi in Sachen Wärmebildoptiken

In der Vergangenheit wurde im Bereich Nachtsichttechnik auf Optiken mit Restlichtverstärker gesetzt. Nun erobern Wärmebildoptiken den Markt. Wir haben uns nicht umsonst für unseren Lieferanten in diesem Segment entschieden. Ungekühlte Wärmebildoptiken detektieren langwelliges Infrarotlicht im mittleren Infrarotbereich zwischen 8 und 13 µm Wellenlänge und nutzen somit die Temperaturstrahlung von Körpern. Jeder Körper mit einer Temperatur von > 0 Kelvin = -273°C erzeugt diese Infrarotstrahlung. Somit hat z. B. ein Eiswürfel auch eine messbare Wärmestrahlung. Diese Strahlung, auch als elektromagnetische Wellen bekannt, wird mit Hilfe des Wärmebilddetektors (Mikrobolometer) sichtbar gemacht. Diese Wärmebildgeräte können mittlerweile Temperaturunterschiede von < 0,05°C messen. Sie machen also Energiestrahlen des Infrarotlichtes auf einem Bildschirm sichtbar. Die Funktionsweise ist völlig unabhängig von jeglichen für den Menschen sichtbaren Lichtverhältnissen.
Je wärmer der Körper ist, desto besser wird er erfasst und sichtbar gemacht. Wärmequellen werden mit diesen Optiken schnell erkannt und „leuchten“ deutlich in der Dunkelheit. Zusätzliche IR Lichtquellen, wie bei Restlichtverstärkern, sind nicht mehr notwendig.
Die beiden Wissenschaftler Stefan und Boltzmann entdeckten vor 150 Jahren das Naturgesetz, dass alle Körper Energien in Form von Lichtwellen ausstrahlen. Nur wenige Tiere, wie einige Schlangen und Insekten (Mücken), können diese Strahlung direkt wahrnehmen. Die Helligkeit des abgestrahlten Infrarotlichtes hängt dabei sehr stark von der Temperatur ab.

Leistungsmerkmale unserer Wärmebildoptiken: Um diese Wärmebildoptiken beschreiben und klassifizieren zu können, gibt es ein paar entscheidende Leistungsmerkmale, auf die man achtet.

  • Anzahl der Detektorzellen (Pixel)
  • Detektorzellengröße (Pitch)
  • Detektorempfindlichkeit (mk)
  • Bildwiederholungsfrequenz (Hz)
  • Objektivdurchmesser (f-Nummer)
  • Optische Vergütung der Linsen
  • Software zur Bildoptimierung

Die Linsen dieser Wämebildoptiken werden nicht aus Glas gefertigt, da Glas im kurzwelligen Infrarotbereich nur einen Teil und im langwelligen Infrarotbereich gar keine Infrarotstrahlung hindurch lässt. Aus diesem Grunde müssen die Objektive aus gezüchteten Kristallen hergestellt werden. Bei ungekühlten Optiken ist dies meist Germanium [Ge], Zinksulfit [ZnS], Zinkselenit [ZnSe] oder Chalkogenide. Daher haben die Optiken einen nicht unerheblichen Einfluss auf die Kosten der Infrarotkameras. Ein „Durchschauen“, wie bei herkömmlichen optischen Linsen ist bei diesem Material nicht möglich.
Nur die optimale Abstimmung der einzelnen optischen Komponenten erlaubt die höchste Leistungsfähigkeit einer Optik. Der einzelne Vergleich von Kenngrößen gibt keine klare Aussage über die Güte der Optik.