Keiler-36 PRO Wärmebildoptik

3.479,00

  • Objektivlinse (mm): 35
  • Detektormaterial: VOx
  • Detektor-Auflösung (Pixel): 640×480
  • Shutter/Kalibrierung: auto/manuell
  • Display-Auflösung (Pixel): 1.280×960

Lieferzeit: 1-3 Wochen

Kategorie: SKU: 10182

Beschreibung

Keiler-36 PRO Wärmebildoptik

Die neue KEILER-36 Pro Wärmebildoptik mit 640×480 Detektor und 1.280×960 Pixel-QVGA Display ist ein kompaktes Kraftpaket im Taschenformat.

Der leistungsstarke VOx Detektor sowie das neue LCOS Display im QVGA Format liefern eine faszinierende Bildschärfe und Seherlebnis. Die 35mm manuell fokussierbare Objektivlinse ermöglicht eine Detektionsreichweite bis 1.235m sowie eine Sehfeldbreite von 31m auf 100m Distanz. Als neue Funktion hat der KEILER-50 Pro einen integrierten stadiametrischen Entfernungsmesser, hiermit kann schnell und einfach die Entfernung des betrachtenden Objektes ermittelt werden. Wärmequellen lassen sich in verschiedenen Betrachterfarbmodi darstellen und bei Bedarf digital bis 8-fach vergrößern. Bilddaten können per Kabel übermittelt oder per WiFi- Funktion bis zu einer Entfernung von 50m live auf ein Android- oder IOS-Endgerät übertragen und aufgezeichnet werden. Die Optik ist nach IP66 zertifiziert und somit gegen Staub und starken Regen geschützt. Die KEILER-36Pro ist eine ideale Optik für den passionierten Feld-Pirschgänger der auch im Zoommodus nicht auf Detailschärfe verzichten möchte. Verfügbar ab November.

Technische Merkmale:
Objektivlinse (mm): 35
Detektormaterial: VOx
Detektor-Auflösung (Pixel): 640×480
Shutter/Kalibrierung: auto/manuell
Display-Auflösung (Pixel): 1.280×960
Optische Vergrößerung: 2,5
Fokus: manuell
Zoom digital: 2/4/8-fach
Sehfeld: 18×13°
Sehfeldbreite auf 100 m in m: 31
Pixel FOV (mRad): 0,5
Gewicht: 650
Bild-Videospeicherung (intern): ja
Wi-Fi Life: ja
Detektion (m): 1.235

Der Profi in Sachen Wärmebildoptiken

In der Vergangenheit wurde im Bereich Nachtsichttechnik auf Optiken mit Restlichtverstärker gesetzt. Nun erobern Wärmebildoptiken den Markt. Wir haben uns nicht umsonst für unseren Lieferanten in diesem Segment entschieden. Ungekühlte Wärmebildoptiken detektieren langwelliges Infrarotlicht im mittleren Infrarotbereich zwischen 8 und 13 µm Wellenlänge und nutzen somit die Temperaturstrahlung von Körpern. Jeder Körper mit einer Temperatur von > 0 Kelvin = -273°C erzeugt diese Infrarotstrahlung. Somit hat z. B. ein Eiswürfel auch eine messbare Wärmestrahlung. Diese Strahlung, auch als elektromagnetische Wellen bekannt, wird mit Hilfe des Wärmebilddetektors (Mikrobolometer) sichtbar gemacht. Diese Wärmebildgeräte können mittlerweile Temperaturunterschiede von < 0,05°C messen. Sie machen also Energiestrahlen des Infrarotlichtes auf einem Bildschirm sichtbar. Die Funktionsweise ist völlig unabhängig von jeglichen für den Menschen sichtbaren Lichtverhältnissen. Je wärmer der Körper ist, desto besser wird er erfasst und sichtbar gemacht. Wärmequellen werden mit diesen Optiken schnell erkannt und „leuchten“ deutlich in der Dunkelheit. Zusätzliche IR Lichtquellen, wie bei Restlichtverstärkern, sind nicht mehr notwendig. Die beiden Wissenschaftler Stefan und Boltzmann entdeckten vor 150 Jahren das Naturgesetz, dass alle Körper Energien in Form von Lichtwellen ausstrahlen. Nur wenige Tiere, wie einige Schlangen und Insekten (Mücken), können diese Strahlung direkt wahrnehmen. Die Helligkeit des abgestrahlten Infrarotlichtes hängt dabei sehr stark von der Temperatur ab. Leistungsmerkmale unserer Wärmebildoptiken: Um diese Wärmebildoptiken beschreiben und klassifizieren zu können, gibt es ein paar entscheidende Leistungsmerkmale, auf die man achtet.

  • Anzahl der Detektorzellen (Pixel)
  • Detektorzellengröße (Pitch)
  • Detektorempfindlichkeit (mk)
  • Bildwiederholungsfrequenz (Hz)
  • Objektivdurchmesser (f-Nummer)
  • Optische Vergütung der Linsen
  • Software zur Bildoptimierung

Die Linsen dieser Wämebildoptiken werden nicht aus Glas gefertigt, da Glas im kurzwelligen Infrarotbereich nur einen Teil und im langwelligen Infrarotbereich gar keine Infrarotstrahlung hindurch lässt. Aus diesem Grunde müssen die Objektive aus gezüchteten Kristallen hergestellt werden. Bei ungekühlten Optiken ist dies meist Germanium [Ge], Zinksulfit [ZnS], Zinkselenit [ZnSe] oder Chalkogenide. Daher haben die Optiken einen nicht unerheblichen Einfluss auf die Kosten der Infrarotkameras. Ein „Durchschauen“, wie bei herkömmlichen optischen Linsen ist bei diesem Material nicht möglich.
Nur die optimale Abstimmung der einzelnen optischen Komponenten erlaubt die höchste Leistungsfähigkeit einer Optik. Der einzelne Vergleich von Kenngrößen gibt keine klare Aussage über die Güte der Optik.